Änderung der Tierschutzhunde-Verordnung

24. August 2020
Einem Hund soll mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers gewährt werden. Bild: fotolia.com

Einem Hund soll mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers gewährt werden. Bild: fotolia.com

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, wird eine Änderung der Tierschutzhunde-Verordnung vorlegen. Die Änderungen der Verordnung beinhalten unter anderem ein Ausstellungsverbot für Hunde, die Qualzuchtmerkmale aufweisen, eine Verschärfung der Anforderungen an die Hundezucht sowie spezielle Regelungen für Herdenschutzhunde. Zudem werden die Anforderungen an die Hundehaltung konkretisiert, um unzureichende Haltungsbedingungen zu vermeiden.

Die bereits bestehenden Regelungen zum erforderlichen Auslauf im Freien werden im Hinblick auf Dauer und Häufigkeit konkretisiert. Einem Hund soll demnach mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers gewährt werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass Hunden künftig ein ausreichendes Maß an Bewegung und Kontakt mit Umweltreizen geboten wird. Der Vollzug liegt bei den Bundesländern.

Laut einer Erhebung von Tractive, Spezialist für GPS-Tracking für Hunde und Katzen, basierend auf Datensätzen von rund 100.000 Nutzern in Deutschland, gehen deutsche Hundehalter mit ihren Vierbeinern 2,4 Mal pro Tag Gassi. Eine Gassirunde dauert im Durchschnitt 28 Minuten.

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