Agravis setzt auf Strategie des nachhaltigen Wachstums

28. März 2017
Vorstandsmitglied Johannes Schulte-Althoff, Andreas Rickmers, Vorsitzender des Vorstandes, und Bernd Homann, Bereichsleiter Kommunikation, stellten den Geschäftsverlauf 2016 auf der Bilanz-Pressekonferenz in Münster vor. (von links)

Vorstandsmitglied Johannes Schulte-Althoff, Andreas Rickmers, Vorsitzender des Vorstandes, und Bernd Homann, Bereichsleiter Kommunikation, stellten den Geschäftsverlauf 2016 auf der Bilanz-Pressekonferenz in Münster vor. (von links)

Die Agravis Raiffeisen AG will ihre Marktposition in ihren Kerngeschäftsfeldern stärken. Bereits im Februar hatte die Agravis die Übernahme von 16 Raiffeisen-Märkten von der RWZ Rhein-Main eG sowie des Großhandelsgeschäftes für rund 50 Raiffeisen-Märkte im Arbeitsgebiet der RWZ bekanntgegeben. „Und das sollte nicht die letzte Kooperation oder Akquisition in diesem Jahr sein. Wir sehen noch verschiedene Möglichkeiten, durch gezielte Schritte in unseren Kerngeschäftsfeldern zu wachsen“, erklärte Andreas Rickmers, der seit knapp 100 Tagen den Vorstandvorsitz innehat, auf der Bilanzpressekonferenz.

Dabei will der Agravis-Chef die Zusammenarbeit im genossenschaftlichen Verbund stärken – sowohl im Süden als auch im Norden will das Unternehmen noch öfter Ansprechpartner für den genossenschaftlichen Großhandel sein.

Die Agravis-Gruppe konnte 2016 rund 6,2 Mrd. Euro umsetzen – rund 11 Prozent weniger als in 2015. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 41,6 Mio. Euro – ebenfalls rund 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beachtlich gestiegen sind hingegen das Eigenkapital mit 567 Mio. Euro (plus 10 Prozent) und die Eigenkapitalquote auf 31,3 Prozent.

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