Aquaristikportal my-fish fördert Nachzuchten seltener Fische

4. März 2015

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) erinnerte zum gestrigen Welttag des Artenschutzes an die vielen Zierfischarten, die in der Natur aufgrund von Umweltzerstörung längst ausgestorben sind oder als stark gefährdet gelten. So gibt es beispielsweise für die in der Aquaristik gepflegte Haibarbe, den Roten von Rio oder den Kardinalfisch keinen natürlichen Lebensraum mehr.

Beim Aquaristik-Portal www.my-fish.org, das von der Fachgruppe Heimtierzucht und -großhandel im ZZF im Jahr 2012 initiiert wurde, stehen daher Nachzuchtprogramme im Zentrum, die bedrohte Zierfischarten erhalten sollen. In den vergangenen zwei Jahren ist es Hobbyzüchtern gelungen, in insgesamt vier my-fish-Projekten Fische wie die Pandaschmerle, den Leopard-Zwergkugelfisch und den Langgam-Prachtgurami nachzuzüchten und ihre Erfolge auf my-fish.org zu dokumentieren. Ein weiteres Projekt für den Großen Ozelot Harnischwels ist bereits angelaufen. Darüber hinaus können die User private Nachzuchtprojekte anlegen; insgesamt sind bereits 120 Dokumentationen entstanden.


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