Befragung unter Heimtierhaltern zur Corona-Pandemie

6. Januar 2021
Wie das Haustier-Trendbarometer ermittelte, hat sich die Anzahl der im stationären Einzelhandel einkaufenden Heimtierhalter*innen gegenüber dem April verringert. Bild: Adobe Stock

Wie das Haustier-Trendbarometer ermittelte, hat sich die Anzahl der im stationären Einzelhandel einkaufenden Heimtierhalter*innen gegenüber dem April verringert. Bild: Adobe Stock

Die Agentur Takefive-Media hat erneut mit dem auf die Pferdewirtschaft spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen HorseFuturePanel eine Umfrage durchgeführt, um die Stimmungslage der Heimtierhalter*innen in der Corona-Pandemie zu ermitteln.

Rund 100 Teilnehmer*innen beantworteten den Onlinefragebogen im November 2020. Im Fokus standen die Beurteilung der aktuellen Situation, Sorgen, Befürchtungen und das Informationsbedürfnis von Heimtierhalter*innen, die Rolle von Heimtieren im eigenen Alltag sowie das Einkaufsverhalten.

Knapp 90 Prozent denken, dass die Krise noch lange nicht überstanden ist. 85 Prozent der Befragten befürchten, dass die Infektionszahlen weiter steigen werden und über 95 Prozent gehen davon aus, dass unser Leben noch Monate eingeschränkt sein wird. 8 Prozent waren oder sind selbst bzw. innerhalb der Familie von einer Infektion betroffen und 18 Prozent befanden sich zwischenzeitlich in Quarantäne.

Vielschichtig sieht das Meinungsbild in Bezug auf die allgemeine Informationslage zu Heimtierhaltung und Corona aus. Etwas weniger als die Hälfte der Teilnehmer*innen fühlen sich mehr oder weniger verunsichert, da sie sich grundsätzlich nicht ausreichend informiert fühlen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie empfinden die meisten Befragten als angemessen, nur 11 Prozent halten sie voll und ganz bzw. eher für übertrieben (7 Prozent). Demgegenüber wollen sich nur rund 18 Prozent der Befragten impfen lassen, sobald dies möglich ist.

Die Anzahl der im stationären Einzelhandel einkaufenden Heimtierhalter*innen hat sich gegenüber dem April verringert, die Bevorratungstendenzen sind auf einem vergleichbaren Niveau (28 %) geblieben. Wie bereits im April-Trendbarometer geben über 85 Prozent an, froh zu sein, ihr Tier um sich zu haben, da es ihnen Sicherheit gibt. Über 41 Prozent der Befragten verbringen mehr Zeit mit ihrem Haustier. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer*innen konzentriert sich in der Krise auf Fragen rund um die Haltung eigener Tiere. Darüberhinausgehende Themen finden nur nachgelagert Berücksichtigung. So setzen sich nur 8 Prozent vermehrt für den Tierschutz ein.


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