BNA kritisiert Artenschutzvollzug

25. Februar 2013

Der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz (BNA) und der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting führten am 21. Februar ein Gespräch mit Bundesumweltminister Peter Altmaier. BNA-Geschäftsführer Lorenz Haut hat dem Bundesumweltminister die Forderungen des BNA zur Entbürokratisierung von Vorschriften zur Haltung von Wildtieren insbesondere im Bereich des Artenschutzes übergeben. Gemeinsam mit dem Juristen Herrn Dr. Gerhard Emonds hat der BNA das Papier entwickelt und nun Minister Altmaier einen Forderungskatalog zur Gesetzesnovellierung vorgelegt, der laut Angaben des BNA deutlich bürgerfreundlicher ist und die öffentliche Hand zudem finanziell entlastet.

Wie der BNA mitteilt, funktioniert das seit 1987 bestehende Meldesystem nach der Bundesartenschutzverordnung nicht und kostete den Steuerzahler bisher 750 Millionen Euro. Der BNA hat daher dem Bundesumweltminister eine Vorschlagsliste mit über 200 Tierarten vorgelegt, die von der Meldepflicht befreit werden können.

Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der letzten 20 Jahre fordert der BNA dringlichst eine Entbürokratisierung der Artenschutzgesetzgebung und hat hierzu dem Bundesminister konkrete Vorschläge (nachzulesen auf www.bna-ev.de) unterbreitet.


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