EFS widerlegt Gerüchte um indonesischen Export-Stopp

17. Mai 2018
EFS-Geschäftsführer Stefan Schmölzing und EFS-Manager Manuel Roth trafen sich mit zahlreichen Exporteuren und Vertretern der indonesischen Republik zu gemeinsamen Beratungen.

EFS-Geschäftsführer Stefan Schmölzing und EFS-Manager Manuel Roth trafen sich mit Exporteuren und Vertretern Indonesiens zu gemeinsamen Beratungen.

Derzeit wird in den sozialen Medien des Internets ein angeblich drohendes Exportverbot für verschiedene Wirbellose und Korallen aus Indonesien lebhaft diskutiert. Um hierzu Klarheit und verlässliche Handelsperspektive zu bekommen, trafen sich EFS-Geschäftsführer Stefan Schmölzing und EFS-Manager Manuel Roth im Zuge der Interzoo in Nürnberg mit zahlreichen Exporteuren und Vertretern der indonesischen Republik zu gemeinsamen Beratungen.

Generalkonsul Soetikno lobte das Engagement von EFS und sicherte seine persönliche Hilfestellung zu. Das aktuell im Raum stehende Exportverbot wurde seitens Berny A. Subki, Generalsekretär des indonesischen Fischereiministeriums, gegenüber EFS jetzt entkräftet und es wurden die tatsächlichen Zusammenhänge hinter dem offensichtlichen Gerücht in einem vertraulichen Acht Augen-Gespräch detailliert erörtert.

Verlässlicher Sachstand ist demnach: Es wurden lediglich Exporte gestoppt, deren Versender keine aktuell gültigen Genehmigungen dazu besaßen. In einer großen Offensive des Ministeriums werden derzeit nämlich sämtliche Exporteure überprüft, um Schmuggel und illegale Fischerei zu unterbinden und die Einhaltung der geltenden staatlichen Tierschutzbestimmungen sicher zu stellen. Der 3-Punkte-Plan des Ministerium bezüglich des internationalen Handels mit Aquarientieren basiere auf Souveränität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, stellte Generalsekretär Subki klar. Gegenüber EFS versicherte er weiter, dass es derzeit definitiv kein allgemeines Exportverbot gibt und dass dieses auch nicht geplant sei.

Jedem Exporteur mit gültiger staatlicher Genehmigung ist es bei Einhaltung aller Vorschriften daher weiterhin möglich, Aquarientiere zu exportieren. Über die in sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder über vermeintliche Räumungen oder gar den Abriss von Exportstationen zeigten sich sowohl Generalkonsul Soetikno als auch Generalsekretär Subki höchst erstaunt, da das Ministerium zu keinerlei derartigen Mitteln greift. Soetikno und Subki sicherten ihre weitergehende Unterstützung zu, um erforderlichenfalls zur weitergehenden Aufklärung solcherlei Sachverhalte beizutragen.

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