Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“

26. Mai 2020
Fast 160.000 Menschen haben das Muttertagswochende genutzt, um Vögel in Garten, Park oder auf dem Balkon zu zählen. Bild: fotolia

Fast 160.000 Menschen haben das Muttertagswochende genutzt, um Vögel in Garten, Park oder auf dem Balkon zu zählen. Bild: fotolia

An der 16. „Stunde der Gartenvögel“, zu welcher der NABU und sein bayerischer Partner LBV am Muttertagswochenende aufgerufen hatten, nahmen rund 160.000 Menschen teil. Insgesamt gab es, so der NABU, rund 105.000 Meldungen, knapp 158.000 Teilnehmer*innen und fast 3,2 Millionen gemeldete Vögel.

Im Mittelpunkt des Interesses der diesjährigen Zählung stand die Blaumeise. Seit Anfang März waren beim NABU vermehrt Berichte über kranke und tote Blaumeisen eingegangen. Als Ursache wurde inzwischen das Bakterium Suttonella ornithocola identifiziert, das offensichtlich ausschließlich bei Meisenarten Lungenentzündungen verursacht.

Wie der Nabu mitteilt, war der Haussperling mit 5,3 Vögeln pro Garten der häufigste Gartenvogel. Die Amsel konnte in diesem Jahr mit 2,91 Vögeln pro Garten das Ergebnis des Vorjahres halten. Sie wurde in 94 Prozent aller Gärten innerhalb einer Stunde gesehen.

Große Verlierer dieses Jahres sind neben der Blaumeise auch der Star und – wie schon in den Vorjahren – der Grünfink. Auch beim kleinen Zaunkönig registriert der NABU von Jahr zu Jahr sinkende Zahlen.

Zu den Gewinnern zählen vor allem Ringeltaube und Türkentaube, die beide ihr bisheriges Bestergebnis erzielten. Auch bei Eichelhäher und Buntspecht ist kein Ende des zunehmenden Trends in Sicht.

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