FLH kritisiert Gesetzgebungsvorhaben im Bereich Tierschutz

26. November 2013

Kürzlich veröffentlichten die Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche (CDU) und Ute Vogt (SPD) im Rahmen der Koalitionsverhandlungen eine gemeinsame Pressemitteilung zum Thema „Union und SPD einigen sich auf wichtige Fortschritte beim Natur- und Tierschutz“. Die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren e. V. (FLH) hat nun in einem offenen Brief ihre Zustimmung zu Punkten wie einer Verbesserung des Tierschutzes und dem Stop des illegalen Handels mit Elfenbein signalisiert, zugleich jedoch deutliche Kritik am Vorhaben geübt, den Import und Handel mit Wildfängen einzuschränken.

Einerseits haben die FLH-Verantwortlichen juristische Bedenken, etwa hinsichtlich eines Konfliktes mit gängigem EU-Recht. Andererseits sehen sie gravierende Folgen und negative Implikationen für den Tierschutz, die Lebensumstände der in Schwellenländern mit dem Handel von Tieren befassten Menschen sowie für die Heimtierhaltung insgesamt.

Die FLH fordert die Politikerinnen abschließend dazu auf, in einen Dialog einzutreten, um Belange des Natur- und Artenschutzes sowie ökonomische und soziale Aspekte mit zu berücksichtigen.


Weitere News ( News Archiv )