Fressnapf erhöht Tierschutzstandards bei Reptilien

21. Juli 2016

Fressnapf hat bereits vor acht Jahren ein Zertifizierungssystem eingeführt, das für alle Bereiche mit lebenden Tieren umgesetzt wird. Seit Anfang 2015 wurde im Rahmen eines Qualitätssicherungs-Programms außerdem festgelegt, dass Fressnapf und seine Franchisepartner alle Tiere nur bei zertifizierten Züchtern und Händlern beziehen dürfen. Für Reptilien sind dies aktuell zwei Großhändler aus Deutschland, die regelmäßig kontrolliert werden und Geschäftsbeziehungen zu rund 70 nationalen Fressnapf-Märkten mit Terraristik-Abteilungen unterhalten.

Wie die Fressnapf-Zentrale mitteilt, müssen die zertifizierten Großhändler hohe Standards erfüllen: „Fressnapf hat u.a. Haltungs-, Hygiene-, Ernährungs- und Dokumentationsstandards definiert. Diese gehen zum Teil erheblich über die Anforderungen des Gesetzgebers hinaus und orientieren sich an den Haltungsempfehlungen von Expertengremien wie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) oder dem Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA). Außerdem befinden wir uns kontinuierlich im Austausch mit Experten aus Wissenschaft, Praxis und Tierschutz, um unsere Standards im Sinne des Tierwohls stetig an aktuelle Erkenntnisse anzupassen“, teilt Fressnapf mit.

Um die Tierschutzstandards für Reptilien weiter zu optimieren, verzichtet Fressnapf ab April 2017 ausnahmslos auf Wildentnahmen und setzt ausschließlich auf Nachzuchten. Darüber hinaus teilt Fressnapf mit, dass man ab April 2018 auf außereuropäische Importe von Reptilien aus Nachzuchten verzichten und diese nur noch aus Deutschland oder dem europäischen Ausland beziehen werde. Mit diesen Maßnahmen will das Unternehmen die Transparenz in Bezug auf Herkunft und Tierwohl deutlich erhöhen.
Wie Fressnapf mitteilt, sei man in den Dialog mit der Tierrechtsorganisation PETA eingestiegen, um Haltungsfragen zu diskutieren.

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