Große Hilfswelle nach Katzen-Tragödie

17. März 2021

Im saarländischen St. Arnual wurden in einem Haus rund 200 Tierkadaver, darunter fast ausschließlich Katzen, mitunter verpackt in Tüten und Fässern gefunden. Seitdem wird ermittelt, wie es zu der grausamen Tat kommen konnte und wer dafür verantwortlich ist. Auf dem Gelände wurden auch mehr als 50 lebende, aber teils verwahrloste und kranke Katzen eingefangen und in verschiedene Schutzeinrichtungen gebracht.

Viele der Tiere benötigen dringend medizinische Unterstützung, einige Katzen sind bereits wieder trächtig. Neben den drei Tierschutzorganisationen, in denen die Katzen untergebracht wurden, das Bertha Bruch Tierheim Saarbrücken, das Tierheim Linxbachhof und das Katzenhaus Oberwürzbach, erfahren auch die mehr als zehn Fressnapf-Märkte im Saarland und Zweibrücken eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft.

Wie die Krefelder Fressnapf Zentrale mitteilt, kaufen die Kunden insbesondere Katzenfutter, Katzen- und Kitten-Milch, Katzentoiletten, Kratzbäume, Spielzeuge und Zubehör für die Tiere. Dies wird auch noch bis 19. März möglich sein. Die Spenden werden den drei Einrichtungen zukommen. „Wir sind überwältigt und tief berührt von der Hilfsbereitschaft unserer Kunden und hoffen, über die gemeinsame Aktion viele Spenden für die überragende Arbeit der Tierschützer und insbesondere die geretteten Katzen zu sammeln“, sagt Melanie Beyersdörfer, stellvertretend für die drei Franchisepartner-Familien Beyersdörfer, Lorenz, Dillenburger und Schuler im Saarland und Zweibrücken.

Auch die europaweite Fressnapf-Initiative „Tierisch engagiert“ hilft: Insgesamt werden zehn voll bepackte Spendenpaletten für die drei Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Übergeordnet hat die Organisation „Helden für Tiere – Tierhilfe International“ die Koordination der Spenden übernommen und kooperiert dabei mit Fressnapf.

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