HDE-Konsumbarometer: Pandemiebedingte Verschlechterung der Verbraucherstimmung

7. Januar 2022
Der HDE rechnet mit einer gedämpften Verbraucherstimmung im ersten Quartal. Bild: Adobe Stock

Der HDE rechnet mit einer gedämpften Verbraucherstimmung im ersten Quartal. Bild: Adobe Stock

 

Das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) sinkt im Januar im Vergleich zum Vormonat weiter ab und findet sich nahezu auf dem niedrigen Niveau des Vorjahresmonats wieder. Damit hält der negative Trend auch zu Beginn des Jahres 2022 weiter an.

Die Aussichten auf die Auswirkungen der Omikron-Variante sorgen für eine rückläufige Anschaffungsneigung und steigende Bereitschaft zum Sparen. Die aktuelle vierte Corona-Welle und die zu erwartende fünfte Infektionswelle drücken die Konjunkturerwartungen sowie die Stimmung in der Wirtschaft. Im Gegensatz zum Vormonat sind die Befragten allerdings wieder etwas optimistischer hinsichtlich der weiteren Entwicklung ihrer eigenen Einkommenssituation.

Für den Februar rechnet der Einzelhandelsverband mit einer weiteren Eintrübung des HDE-Konsumbarometers, da die befragten Verbraucher die jüngsten Entwicklungen und die neuesten Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens bei ihren Antworten noch nicht voll berücksichtigen konnten. Denn der zugrundeliegende Befragungszeitraum endete am 19. Dezember 2021.

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten ab.

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