Insolvenzantrag für Konzernzwischenholding in Belgien

4. November 2016

Die Karlie Group GmbH gibt bekannt, dass einer der beiden Geschäftsführer ihrer Tochtergesellschaft Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens dieser Tochtergesellschaft wegen Überschuldung gestellt hat. Sowohl die Berater der Karlie Group GmbH als auch der zweite Geschäftsführer der Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. sind derzeit der Auffassung, dass keine Insolvenzantragspflicht erkennbar ist. Aktuell wird geprüft, ob gegen den Antrag vorgegangen werden kann. Die Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. ist die Zwischenholding für die operative Konzerngesellschaft in Belgien.

Die operative Konzerngesellschaft in Belgien stellt einen wesentlichen Vermögenswert der Karlie Group GmbH dar, so dass wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögenslage der Karlie Group GmbH zu erwarten sind, falls der Insolvenzantrag nicht zurückgenommen oder abgelehnt wird.

Dominik Müser, Geschäftsführung Karlie Group, teilt auf Anfrage des BRANCHEN forum mit: „Aus heutiger Sicht werden für das operative Geschäft in Deutschland keine wesentlichen Auswirkungen erwartet, solange der operative Betrieb in Belgien weiterhin aufrechterhalten wird.“

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