Interquell kritisiert Untersuchungsmethoden

4. März 2015

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 03/2015) Nassfutter für Hunde getestet. Dabei wurden 30 Produkte untersucht und die Hälfte mit „mangelhaft“ bewertet. Die Produkte scheiterten der Untersuchung zufolge am richtigen Nährstoffmix, den Hunde brauchen, um gesund zu bleiben. Mit „sehr gut“ bewertete Stiftung Warentest überwiegend Marken von Discountern.

Das Happy Dog Nassfutter Rind Pur schnitt mit dem Testurteil „mangelhaft“ ab. Hersteller Interquell kritisiert die Testmethoden: „Um eine repräsentative und wissenschaftlich fundierte Beurteilung abgeben zu können, wäre erforderlich gewesen, mehrere Proben unterschiedlicher Chargen zu untersuchen. Es wurde jedoch nur eine einzelne 400 g Dose überprüft“, erklärt Georg Müller, Geschäftsführer Interquell.

Unter anderem bemängelte die Untersuchung einen zu geringen Gehalt an Vitamin B1. „Wir sind durch interne Kontrollen bereits darauf gestoßen, dass die messbaren Werte bei Vitamin B 1 durch die natürlichen Schwankungen in den Chargen variieren können. Vorsorglich setzen wir daher bereits seit Anfang des Jahres Vitamin B 1 zu“, erklärt Interquell. Zudem wurde von Stiftung Warentest die zu hohe Fütterungsempfehlung auf dem Happy Dog Futter kritisiert. Interquell hat die Futtermenge bei den neuen Etiketten, die in Kürze zur Verwendung kommen, etwas nach unten angepasst.

Da die aktuell im Verkauf befindliche Ware, bei der Vitamin B 1 bereits ergänzt wurde, aufgrund derselben Etikettenoptik nicht von der beanstandeten Charge unterschieden werden kann, will Interquell jetzt alle ausgelieferten Dosen vom Markt nehmen.


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