Mars schreibt „Erhard-Olbrich-Preis“ aus

10. Februar 2017

Prof. Dr. Erhard Olbrich hat die Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung in Deutschland geprägt wie kaum ein anderer – wissenschaftlich ebenso wie als Mentor und Förderer von zahlreichen Nachwuchswissenschaftlern. Der Entwicklungspsychologe lehrte lange an den Universitäten Gießen und Erlangen-Nürnberg und erlangte besonders durch seine Arbeiten zur Mensch-Tier-Beziehung internationale Bekanntheit. Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Dachverbands ISAAT (International Society for Animal-Assisted Therapy) setzte er sich dafür ein, tiergestützte Interventionen in der Praxis zu integrieren und Qualitätsstandards zum Wohle von Mensch und Tier zu etablieren. Der Wissenschaftler war am 5. Juli 2016 gestorben.

Zu Ehren des verstorbenen Entwicklungspsychologen Prof. Dr. Erhard Olbrich stiftet Mars einen Forschungspreis für herausragende Arbeiten von Absolventen und Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der Mensch-Tier-Beziehung. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2017.

Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: In der Kategorie der Nachwuchswissenschaftler sind alle zur Teilnahme berechtigt, die zwischen 2012 und 2017 einen Fachartikel in einem Peer-Review-Journal veröffentlicht oder eine Zusage für einen Abdruck erhalten haben und zu diesem Zeitpunkt nicht älter als 35 Jahre waren. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. In der Kategorie der Absolventen können einschlägige Bachelor- und Masterarbeiten eingereicht werden, die in den vergangenen fünf Jahren vorgelegt wurden. Der Gewinner dieser Kategorie erhält ein Preisgeld von 750 Euro. Beide Sieger werden zudem zum Kongress der Anima Tierwelt in Baden-Württemberg im Oktober eingeladen, wo sie ihre Arbeiten vor Fachpublikum vorstellen können.

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