Mera Studie zu Hund-Mensch-Beziehungen und Fütterungsverhalten

4. Mai 2022
Rund 4000 Personen im Durchschnittalter von rund 44 Jahren wurden von Mera in einer Haustier-Studie zu verschiedensten Themen befragt.

Rund 4000 Personen im Durchschnittalter von rund 44 Jahren wurden von Mera in einer Haustier-Studie zu verschiedensten Themen befragt.

 

Mera Tiernahrung hat eine Studie mit 3840 Hundebesitzer*innen durchgeführt, um herauszufinden, welche Rolle der Vierbeiner innerhalb der Familie spielt, was den Deutschen beim Thema Hundefutter, Snacks etc. wichtig ist und wo sich Hundebesitzer*innen informieren.

Die Ergebnisse zeigen, welche elementare Bedeutung die Vierbeiner für die Deutschen haben, wie viel Geld sie bereit sind, auszugeben und wie Ernährungs- und Gesellschaftstrends auf Menschen mit Hunden Einfluss nehmen.

77 Prozent der Befragten sind sich einig: „Nichts ist gut genug für meinen Hund, ich möchte nur das Beste für ihn“. 63 Prozent sagen, sie folgen bei der Ernährung ihres Hundes ähnlichen Ernährungsprinzipien für ihren Hund wie für ihre Familie. Immerhin 37 Prozent sagen, dass ihr Hund auch vegetarisch leben könnte, 63 Prozent möchten ihrem Hund weiterhin Fleisch füttern.

92 Prozent der Befragten ist die Qualität des Futters extrem wichtig, 78 Prozent schauen auf die genaue Zusammensetzung beim Einkaufen und 80 Prozent legen Wert auf Fleisch aus artgerechter Haltung und wünschen sich eine große Sorten- und Geschmacksvielfalt. 73 Prozent bevorzugen Produkte aus recyclebaren Materialien und fast 60 Prozent ist das Siegel „Made in Germany“ wichtig, rund 39 Prozent wünschen sich Bio-Produkte für ihren Hund. Nur 65 Prozent sagen, dass der Preis ihnen sehr wichtig ist und nur jeder Zweite kauft bewusst eine bestimmte Marke.

Rund 77 Prozent der Studienteilnehmer*innen füttern ihren Hunden Trockenfutter, 62 Prozent geben Nassfutter (zusätzlich). 14 Prozent der Befragten geben ab und zu Reste von Mahlzeiten und 19 Prozent kochen ihren Hunden selbst frische Mahlzeiten. Rund 11 Prozent Barfen ihren Hund, 17 Prozent geben Nahrungsergänzungsmittel und rund jeder Zweite gibt seinem Hund Leckerlis.

Die Mehrheit (60 Prozent) füttert ihren Hund zwei Mal am Tag. 30 Prozent füttert ein Mal am Tag, 10 Prozent füttert sogar drei Mal am Tag. Rund 69 Prozent der Befragten füttern morgens und abends, nur 37 Prozent füttern mittags.

68 Prozent kauft ihr Hundefutter im stationären Handel. Fast jeder Zweite kauft sein Futter im Fachhandel, 32 Prozent kaufen online. Die genannten Gründe für den Online-Kauf sind Bequemlichkeit (57 Prozent), ein günstigerer Preis (51 Prozent), Zeitersparnis und größere Auswahl (je 41 Prozent). Die Mehrheit (53 Prozent) besorgt ihr Futter monatlich auf Vorrat, nur 31 Prozent kauft das Futter wöchentlich ein.

38 Prozent entdecken neues Futter im Geschäft oder im Online-Shop. Jeder Dritte tauscht sich mit Freund*innen / anderen Hundebesitzer*innen aus und lässt sich von Profis wie Züchter*innen, Tierärzt*innen oder Hundetrainer*innen beraten. 11 Prozent lassen sich von Influencer*innen und Social Media zum Kauf neuer Produkte inspirieren.

Die Mehrheit (80 Prozent) investiert bis zu 100 Euro monatlich für Hundefutter, rund die Hälfte gibt maximal 50 Euro aus. Nur knapp 16 Prozent der Befragten sind bereit, noch mehr Geld pro Monat für ihren Liebling und sein Futter auszugeben, nämlich zwischen 101 und 200 Euro pro Monat.

73 Prozent der Studienteilnehmer*innen geben ihren Hunden täglich ein Leckerli, davon 40 Prozent sogar mehrmals täglich. Nur jeder Fünfte gibt dem Hund wöchentlich ein Leckerli, ganz wenige (2 Prozent) nur monatlich. 82 Prozent der Befragten geben an, dass sie speziell für Hunde entwickelte Leckerlis verfüttern. 19 Prozent geben frische Snacks aus dem Haushalt, das sind überwiegend Fleisch und Wurst (74 Prozent), Fisch, Käse oder Joghurt (je 50 Prozent), aber auch Früchte (43 Prozent) und Backwaren (32 Prozent). 17 Prozent der Befragten geben an, dem Hund das Hauptfutter als Leckerchen anzubieten, und rund 14 Prozent machen Leckerlis selber.

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