Neues Logistik-Projekt

4. Juni 2021
I42 Container lang und 24 Tage auf der Schiene: Nun ist der „Fressnapf-Zug“ am Duisburger Hafen eingetroffen.

Nach 24 Tagen auf der Schiene ist der „Fressnapf-Zug“ am Duisburger Hafen eingetroffen.

Von der Havarie des Frachters „Ever Given“ im Suezkanal war auch die Fressnapf-Gruppe betroffen. Daher mussten Franchisepartner, Märkte und Kunden auf Kratzbäume, Liegeplätze, Leinen etc. teils deutlich länger warten, als geplant. Darauf hat die Fressnapf-Gruppe kurzfristig reagiert und erstmals einen 42-Container-langen Zug aus der chinesischen Provinz Linyi bis in ihr Importlager im Duisburger Hafen auf die Schiene gesetzt.

Der neue Ganzzug wurde von der Duisport Agency, einem Tochterunternehmen der Duisport-Gruppe, initiiert. Als Operateur unterstützte die Far East Land Bridge Ltd. (FELB) bei der Umsetzung. Wie Fressnapf mitteilt, liegen die Kosten für das gesamte Projekt im sechsstelligen Bereich. Insgesamt 42 und jeweils ca. 20 Tonnen schwere Container haben sich Mitte April aus der chinesischen Region Linyi auf die Reise in das Fressnapf-Importlager am Duisburger Hafen gemacht. Der Zug war insgesamt 24 Tage unterwegs, wurde zweimal komplett umgeladen und hat auf der Reise China, Russland, Belarus, Polen und schließlich Deutschland passiert.

„Die Schienen-Route spart insgesamt 75 % des CO2-Fußabdrucks der Seeroute ein, weiterhin werden lediglich 11.000 statt 22.000 km auf der Seeroute zurückgelegt. Darüber hinaus werden elektrische Bahnen eingesetzt, die hauptsächlich mit Wasserkraft betrieben werden. Durch die Verlagerung von Containern vom LKW auf die Schiene werden ferner Staus in und um die am Ost-West-Containerhandel beteiligten Seehäfen reduziert“, teilt die Fressnapf-Gruppe mit.

Tags:

Weitere News ( News Archiv )