Offener Brief zur Kampagne gegen Wildtierhandel

5. Mai 2020

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) und die European Pet Organization (EPO) haben mit anderen Vertretern von weltweiten Handelsverbänden einen offenen Brief an nationale und internationale Entscheidungsträger als Antwort auf Forderungen zum Verbot des Handels mit Wildtieren unterzeichnet. Mit dem Brief an zuständige Gremien bringen sie ihre Besorgnis zum Ausdruck, dass handelskritische Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) die gegenwärtige Corona-Pandemie dazu benutzen, Forderungen nach einem generellen Verbot des Handels mit Wildtieren voranzutreiben, ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen.

„Wir fordern die nationalen und internationalen Gremien, die den Handel mit lebenden Tieren regeln, eindringlich auf, sich den Forderungen nach einem Verbot des Wildtierhandels zu widersetzen und stattdessen auf solide Wissenschaft, ordentliche Regulierung und strenge Durchsetzung bestehender Vorschriften zu bauen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern“, betonen die Verbände.

Die Unterzeichnenden erklären sich bereit, mit Regierungen, NGOs und anderen Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um realistische, wissenschaftlich untermauerte und evidenzbasierte Lösungen zu finden, die die unsichere, illegale und nicht nachhaltige Nutzung reduzieren und gleichzeitig einen umweltschonenden, auf guten Praktiken basierenden Wildtierhandel unterstützen.

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