Pädagogische Arbeit mit Tieren stärken

9. Juni 2016
Christina Jantz-Herrmann (SPD), Tino Sorge (CDU) und Kristina Richter (Mars-Initiative Zukunft Heimtier) (von links) diskutierten mit Gästen des Forum Heimtier über die Rolle von Heimtieren in der Bildung und Erziehung.

Christina Jantz-Herrmann (SPD), Tino Sorge (CDU) und Kristina Richter (Mars-Initiative Zukunft Heimtier) (von links) diskutierten mit Gästen des Forum Heimtier über die Rolle von Heimtieren in der Bildung und Erziehung.

Heimtiere können nachweislich einen positiven Beitrag für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leisten. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der jüngsten Sitzung des Forum Heimtier in den Räumen des Deutschen Bundestages.

Die Arbeit mit Tieren setze allerdings fundiertes Wissen über die Effekte und die artspezifischen Bedürfnisse von Tieren voraus. Daher müsse die Forschung in diesem Bereich gefördert und die praktische Umsetzung professionalisiert werden.

Im tiergestützten pädagogischen Alltag stehen Ausbilder und Praktiker jedoch vor Herausforderungen: Die fehlende finanzielle Unterstützung, uneinheitliche gesetzliche Vorgaben oder die ortsbezogenen Einzelfallentscheidungen über die Genehmigung eines Tiereinsatzes im Schulumfeld sind nur einige Probleme, die auftreten können.

Kristina Richter, Sprecherin der Mars-Initiative Zukunft Heimtier, fasste den Appell aus dem Plenum zusammen: „Die tiergestützte Pädagogik sollte in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte integriert sowie das Thema Tierschutz in die Lehrpläne aufgenommen werden. So kann das Bewusstsein für Tiere geschult und gleichzeitig ein Mehrwert für junge Menschen geschaffen werden.“


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