Studie über das Image der Tierhaltung in den Medien

5. März 2010

Allgemeine Tierthemen werden in den Medien überwiegend negativ dargestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität unter der Leitung von Professor Dr. Gregor Daschmann im Auftrag des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) erstellt hat. Für die ZZF-Studie, die sich mit dem Image der Tierhaltung und dem Zoofachhandel in Publikumsmedien befasst, wurden rund 600 Artikel aus überregionalen und regionalen Tageszeitungen sowie Zeitschriften ausgewertet. Positive Berichte über Heimtiere beispielsweise von Branchenverbänden und aus dem Zoofachhandel stehen meist im Ratgeber-, Wirtschafts- und Regionalteil einer Zeitung. Allerdings haben Tierhalter in vielen Berichten kein gutes Image, während Tierschützer häufig gelobt werden. Dadurch werde die öffentliche Wahrnehmung der Heimtierhaltung negativ beeinflusst, heißt es in der Erhebung, die beim ZZF-Fachhandelsforum in Bad Honnef erstmals vorgestellt wurde. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Heimtierbranche weiterhin für eine positivere Berichterstattung für Tiere allgemein einsetzen sollte. Der ZZF empfiehlt vor allem Zoofachhändlern, ihr Engagement für den Tierschutz stärker in den Mittelpunkt ihrer Medienarbeit zu rücken.


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