Tiere können psychotherapeutische Behandlungsdauer verkürzen

3. August 2017
Tiere können tagtäglich Sicherheit und Freude vermitteln und für Entspannung sorgen. Bild: fotolia.com

Tiere können tagtäglich Sicherheit und Freude vermitteln und für Entspannung sorgen. Bild: fotolia.com

Aus der Erfahrung der Diplom-Psychologin und niedergelassenen Psychotherapeutin Regina Lessenthin sind Katzen Meister der Entspannung. Bereits seit über 25 Jahren setzt sie die Vierbeiner in ihrer Praxis ein. Sie fungieren dabei als Eisbrecher und Brückenbauer zwischen Therapeut und Patient. Auch viele andere Heimtierarten eignen sich für den Einsatz als Co-Therapeuten. Auf die Quirligkeit und Fröhlichkeit der Vögel sprechen insbesondere Kinder gut an.

Laut Frick Tanner eignet sich eine tiergestützte Therapie für Menschen aller Altersstufen, die in seelisch-geistiger Not sind, die an Lebenskrisen, Angstzuständen, Depressionen oder Verlusterfahrungen leiden sowie traumatische Erfahrungen gemacht haben. Darüber hinaus sei es hilfreich für die Patienten, ein eigenes Tier zu haben – sofern sie sich darum kümmern können. Tiere können tagtäglich Sicherheit und Freude vermitteln und für Entspannung sorgen.

Auch für die Wissenschaft gewinnt der Einsatz von Tieren in der Psychotherapie an Bedeutung: Erstmals wird im Oktober eine Tagung zum Thema „Tiergestützte Therapie: Grundlagen und Anwendungsfelder“ stattfinden.


Weitere News ( News Archiv )