VDH-Umfrage zu Parasiten beim Hund

13. Dezember 2016
41 Prozent der befragten Hundehalter halten die Gefahr durch Zecken für sehr hoch, weitere 30 Prozent für hoch. Foto: fotolia.com

41 Prozent der befragten Hundehalter halten die Gefahr durch Zecken für sehr hoch, weitere 30 Prozent für hoch. Foto: fotolia.com

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hat mit Unterstützung der Merial GmbH im September und Oktober dieses Jahres unter 6.074 Haltern eine Umfrage zum Thema Parasiten beim Hund durchgeführt. Demnach sorgen 71 Prozent der Befragten regelmäßig gegen äußere Parasiten wie Flöhe und Zecken vor. Weitere 26 Prozent reagieren, wenn sie oder der Tierarzt einen Befall am Vierbeiner feststellen. Lediglich drei Prozent unternehmen überhaupt nichts gegen die Blutsauger im Hundefell.

Bei den Würmern, die im Körperinneren parasitieren, verhält es sich ähnlich: 68 Prozent entwurmen ihren Hund mehr oder weniger regelmäßig. 30 Prozent behandeln, sobald ein Befall bemerkt wird. Nur zwei Prozent verzichten ganz auf Maßnahmen gegen Würmer.

Bei den Präparaten gegen Parasiten zeichnet sich indes ein Trend zu Kautabletten ab. Hatten im Frühjahr 2015 in einer Umfrage des VDH zum Zeckenschutz noch neun Prozent angegeben, auf diese Mittel zu vertrauen, sind es jetzt annähernd 34 Prozent. Übertroffen wird dies allein von den Spot-ons (48%), gefolgt von den Halsbändern (23%). Einige Hundebesitzer verwenden verschiedene Mittel im Wechsel.

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