Weniger Vögel gesichtet

4. Februar 2022
Im Rahmen der Mitmachaktion wurden über 4,2 Millionen Vögel gezählt. Bild: Nabu

Im Rahmen der Mitmachaktion wurden über 4,2 Millionen Vögel gezählt. Bild: Nabu

 

Der Nabu und sein bayerischer Partner, der LBV, hatten vom 6. bis 9. Januar bereits zum zwölften Mal zur „Stunde der Wintervögel“ eingeladen. Rund 176.000 Menschen haben bei der winterlichen Vogelzählung mitgemacht und von über 120.000 Beobachtungspunkten wie Gärten, Parks und Balkonen über 4,2 Millionen Vögel gezählt.

Im Durchschnitt wurden 35,5 Vögel gesichtet, die zu durchschnittlich 8,7 Arten gehören. Die Top Ten der häufigsten Arten führt, wie so oft, der Haussperling an, gefolgt von Kohlmeise, Blaumeise und Amsel. Zu sehen gab es bei der diesjährigen Zählung etwas mehr Vögel als 2021.

Im bundesweiten Mittel liegen die Ergebnisse unter dem Durchschnitt aller Aktionsjahre. „Wir sehen einen abnehmenden Trend: Während im ersten Jahr der Aktion 2011 noch fast 46 Vögel pro Beobachtung gezählt wurden, waren es dieses Jahr mit 35,5 durchschnittlich zehn Vögel weniger“, so Leif Miller, Nabu-Bundesgeschäftsführer. „Eine Entwicklung, die wir weiter im Auge behalten werden.“ Mit der der „Stunde der Gartenvögel“ findet vom 13. bis 15. Mai die nächste Vogelzählung statt.

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