Zooplus meldet Optimierungen in der Kostenstruktur

14. August 2019

Die zooplus AG erzielte im ersten Halbjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von 727 Mio. EUR (H1 2018: 643 Mio. EUR). Dies entspricht einem Umsatzwachstum um 84 Mio. EUR bzw. 13% (wechselkursbereinigt: 13%) gegenüber dem Vorjahr. Der Sortimentsbereich Eigenmarken für Futter und Streu zeigte im ersten Halbjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 29% und wuchs somit überproportional zum Gesamtumsatz.

Das Neukundengeschäft verzeichnete 23% mehr registrierte Neukunden im ersten Halbjahr. Die Rohmarge (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand, in % des Umsatzes) konnte im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 0,7 Prozentpunkte auf 28,4% gesteigert werden. Positiv auf die Entwicklung der Rohmarge wirkten sich unter anderem der weitere Ausbau des Eigenmarkengeschäfts mit Futter und Streu sowie ein weiterer Rückgang der Anzahl nicht profitabler Kundenbestellungen aus.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr auf 4,5 Mio. EUR (H1 2018: -5,0 Mio. EUR). Vor Effekten aus der ab dem Geschäftsjahr 2019 greifenden Anwendung des Bilanzierungsstandards IFRS 16 (Leasingverhältnisse) erhöhte sich das EBITDA operativ um 2,0 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) blieb mit -9,1 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (H1 2018: -9,2 Mio. EUR).

Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten sich weitere Optimierungen in der Kostenstruktur des Unternehmens, insbesondere in den Bereichen Logistik und IT/Administration aus. Die Verbesserungen in der Rohmarge und in den Logistikkosten wurden in den nachhaltigen Ausbau des Geschäfts reinvestiert. Vor diesem Hintergrund nahmen die Aufwendungen für Marketing und für die Neukundenakquisition in % des Umsatzes auf 3,3% im ersten Halbjahr 2019 zu (H1 2018: 2,0%).

Tags:

Weitere News ( News Archiv )