Zukunftsperspektiven für den Zoofachhandel

1. Juli 2019
Die Studie wurde im Rahmen der B2B-Veranstaltung Fachforum Heimtier am 29. Juni in Düsseldorf vorgestellt.

Die Studie wurde im Rahmen der B2B-Veranstaltung Fachforum Heimtier am 29. Juni in Düsseldorf vorgestellt.

Die zookauf-Gruppe initiierte gemeinsam mit dem Institut für Handelsforschung Köln (IFH) und dem Werbe- und Beratungsunternehmen takefive-media eine Studie, die Zukunftsperspektiven für den Zoofachhandel aufzeigen soll. Unterstützt wurde die Studie von den Unternehmen bosch, Dr. Clauder‘s, Hunter, Interquell, Sera und Trixie.

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage wurden im Rahmen der B2B-Veranstaltung Fachforum Heimtier am 29. Juni in Düsseldorf vorgestellt.

Im ersten Schritt zeigt die Studie, dass der Informationsbedarf von Heimtierbesitzern groß und ihr Informationsverhalten vielschichtig ist. Durchschnittlich 4,3 verschiedene Infoquellen nutzen die befragten Konsumenten. Somit besteht ein großes Potenzial, die wichtigsten Touchpoints online und offline mit relevantem Content zu bespielen und den Kunden dort zu erreichen, wo er sich informiert.

Um Kunden über diverse Touchpoints adäquat ansprechen zu können, müssen Händler ihre Kunden kennen. Im Rahmen der Studie wurden daher drei Konsumententypen im Heimtierbereich herausgebildet: Der erlebnisorientierte Shopper liebt es, neue Produkte auszuprobieren und nimmt sich gerne Zeit für den Einkauf. Der convenienceorientierte Shopper kauft vor allem online und nimmt Einkaufen im Geschäft als lästig und stressig wahr. Der für den Heimtier-Fachhandel interessanteste Typ ist der serviceorientierte Shopper. Dieser macht zwar nur 24 Prozent des Marktes aus, ist aber gleichzeitig der treueste Fachhandelskunde. Er findet eine ausreichende Beratung nur im Fachhandel und wünscht sich umfassende Zusatzservices.

Im Hinblick vor allem auf letzteren Typ könnte das Angebot mehrwertbringender Services bis hin zur Weiterentwicklung des Fachhandels zu einem Tierkompetenzzentrum – mit Angeboten wie einem Tierarzt oder Hundefriseur – eine strategische Maßnahme sein. Denn Fachhändler hätten somit die Chance, sich im direkten Kundenkontakt durch die Schaffung positiver Kundenerlebnisse vom Wettbewerb zu differenzieren und Kunden nachhaltig zu binden.

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