Zwischenergebnis zur „Stunde der Gartenvögel 2017“

16. Mai 2017
Die erhoffte eindeutige Erklärung für das in der kalten Jahreszeit beobachtete Fehlen der Wintervögel konnte die aktuelle Zählung den NABU-Experten bisher nicht liefern. Bild: fotolia.com

Die erhoffte eindeutige Erklärung für das in der kalten Jahreszeit beobachtete Fehlen der Wintervögel konnte die aktuelle Zählung den NABU-Experten bisher nicht liefern. Bild: fotolia.com

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV führten am vergangenen Wochenende die 13. „Stunde der Gartenvögel“ durch. Bis Montagmittag hatten bereits 33.000 Vogelfreunde aus 22.000 Gärten und Parks 768.000 Vögel gemeldet. Noch bis zum 22. Mai können die Vogel-Sichtungen per Internet an den NABU übermittelt werden.

Wie der NABU mitteilt, wurden nach aktuellem Zwischenstand in diesem Jahr fünf bis sechs Prozent weniger Vögel beobachtet als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, allerdings nur knapp ein Prozent weniger als im langjährigen Mittel von 35 Vogelindividuen pro Garten.

Laut Angaben des NABU bewegt sich dieses Ergebnis innerhalb der normalen Schwankungen der bisherigen Zählergebnisse und ist eine willkommene Entwarnung nach dem bei der vergangenen „Stunde der Wintervögel“ festgestellten auffälligen Fehlen von Vögeln am Futterhäuschen. Die Winterzahlen lagen damals 16 Prozent unter dem Vorjahr bzw. 15 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Häufigste Art ist erneut der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise.

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