ZZF begrüßt Ausgang der Koalitionsgespräche

9. Februar 2018
Halter von sogenannten "Exoten" sollten, so der ZZF, nicht diskriminiert werden. Foto: WZF/Reinhard Berg

Halter von sogenannten „Exoten“ sollten, so der ZZF, nicht diskriminiert werden.
Foto: WZF/Reinhard Berg

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) zeigt sich erfreut über das Bekenntnis der künftigen Koalitionsparteien zum Tier- und Artenschutz und dass Herausforderungen in der Heimtierhaltung wahrgenommen werden. Der ZZF unterstützt eine Förderung des Tierwohls beziehungsweise sinnvolle Regelungen in den Bereichen illegaler Wildtier- und Welpenhandel, Qualzucht, praxistaugliche Regelungen für den tierschutzgerechten Handel mit Heimtieren über Tierbörsen, Internet und Versandhandel sowie innovative Lösungen zur Unterstützung der Tierheime.

Die Diskussion zur sogenannten Wildtier- und Exotenhaltung verfolgt der ZZF jedoch mit Sorge: Er stuft das Zusammenleben mit Tieren, die nicht so häufig als Heimtiere gehalten werden, wie beispielsweise Reptilien, Amphibien oder Ziervögel, als gleichermaßen sozial und gesellschaftlich relevant ein wie das Halten von bekannteren Heimtierarten.

Für die ZZF-Mitglieder sei das Prinzip der freiwilligen Selbstverpflichtung seit Jahrzehnten selbstverständlich. Tiere, die beispielsweise aufgrund ihrer Körpergröße und ihrer besonderen Ansprüche nicht als Heimtiere geeignet sind, setze der ZZF auf seine „Negativliste“ in seinen Heidelberger Beschlüssen.

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