ZZF-Fachtagung „Wir fürs Tier“

19. April 2016
Diskutierten über "Erziehung mit Tieren" (v.l.n.r.): Psychologin Andrea Beetz, Christiane Berger (Schule am Sandsteinweg), ZZF-Pressesprecherin Antje Schreiber, ZZF-Präsident Norbert Holthenrich und die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann

Diskutierten über „Erziehung mit Tieren“ (v.l.n.r.): Psychologin Andrea Beetz, Christiane Berger (Schule am Sandsteinweg), ZZF-Pressesprecherin Antje Schreiber, ZZF-Präsident Norbert Holthenrich und die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann.

Das Zusammenleben von Mensch und Tier stand im Mittelpunkt der zweiten Fachtagung „Wir fürs Tier“ des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) am 14. April in Berlin. Mehr als einhundert Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bildungswesen, Tierschutz und Heimtierbranche diskutierten über die Schwerpunktthemen „Lernen und Erziehen mit Tieren“ und „Heimtiere in der Großstadt“.

Der ZZF und seine Gäste waren sich einig: Tiere haben einen umfassend positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb müssen Tiere und Tierhaltung stärker in Lehrpläne und Lehrmaterial integriert werden.

Beim Zusammenleben von Menschen und Tieren in städtischen Räumen treffen unterschiedliche Interessen aufeinander; das wurde auch auf der Fachtagung deutlich. Tierheime, die ausgesetzte und nicht mehr vermittelbare Heimtiere versorgen müssen, sind dabei das schwächste Glied in der Kette. Der ZZF und die Mehrheit der Teilnehmer sehen deshalb die Finanzierung der Tierheime als öffentliche Aufgabe. Verbote für Haltung und Handel bestimmter Tierarten sind dagegen keine Lösung und führen nur zum Abwandern in die Illegalität.


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