ZZF-Fachtagung „Wir fürs Tier“

22. Mai 2015
Rund 100 Vertreter von Zoofachhandel,  Heimtierindustrie und -verbänden kamen zur ZZF-Fachtagung „Wir fürs Tier“ nach Berlin.

Rund 100 Vertreter von Zoofachhandel, Heimtierindustrie und -verbänden kamen zur ZZF-Fachtagung „Wir fürs Tier“ nach Berlin.

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) hatte am 21. Mai erstmals zu seiner Fachtagung mit Diskussionsrunden rund 100 Politiker und Experten aus der Heimtierbranche sowie Vertreter von Tierschutz- und Sozialverbänden eingeladen, die in zwei Themenforen diskutierten.

Die Fachleute waren sich einig, dass Heimtiere eine positive Wirkung auf den Menschen haben und einen wichtigen Beitrag in der präventiven Gesundheitsfürsorge und Therapie leisten. Konkrete Forderungen an die Politik waren daher unter anderem die Aufnahme von Assistenzhunden in den Leistungskatalog der Kranken- und Pflegeversicherung, Finanzierung der tiergestützten Therapie, Stärkung der Zugangsrechte für Assistenzhunde in öffentlichen Einrichtungen, ein Sachkundevorbehalt für Menschen, die mit Tieren im sozialen Einsatz tätig sind sowie die Finanzierung von tiermedizinischen Untersuchungen von Tieren in öffentlichen Einrichtungen.

Im zweiten Themenforum diskutierten die Teilnehmer über den „verantwortungsvollen Umgang mit Wildtieren“. Die Experten forderten eine erhöhte Aufklärung zum Umgang mit Wildtieren. Darüber hinaus sprachen sich die Teilnehmer gegen den Handel mit Heimtieren auf Tierbörsen und im Internet aus. In Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Verbänden sei eine Erhebung der in Deutschland gehandelten und gehaltenen Wildfänge notwendig.


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