ZZF fordert Verbot von Handel mit Tieren auf gewerblichen Tierbörsen

3. Mai 2017

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) hat anlässlich der Bundestagswahl 2017 an die im Bundestag vertretenen Parteien appelliert, den Handel mit Tieren auf gewerblichen Tierbörsen zu verbieten. Diese Forderung wird unterstützt vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA), der Bundestierärztekammer, dem Deutschen Tierschutzbund, Pro Wildlife und TASSO.

Wie der ZZF in einer Presserklärung mitteilt, kann auf Tierbörsen aufgrund des Andrangs und des schnellen Verkaufsgeschehens eine sachgerechte Beratung beim Tierkauf meistens nicht sichergestellt werden. Eine Beratung durch den Verkäufer über einen längeren Zeitraum im Anschluss an den Kauf sei nicht möglich. Zudem bestünde die Gefahr der Beeinträchtigung des Tierwohls bei wiederholtem Transport, Lagerung und Präsentation der Tiere – insbesondere bei langen Anreisestrecken und bei gewerblichen Händlern, die von Börse zu Börse ziehen.

Deshalb fordert der ZZF ein Verbot der gewerblichen und überregionalen Tierbörsen. Tierbörsen beispielsweise von Züchterverbänden, auf denen Privatpersonen in kleinem Umfang Nachwuchs aus eigener Tierhaltung verkaufen oder tauschen, können unter verbindlichen Auflagen weiterhin erlaubt bleiben.

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