ZZF lehnt die Haltung von Giftschlangen ab

15. April 2010

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) kritisiert nach dem Giftschlangen-Vorfall in Mülheim an der Ruhr, bei dem eine hochgiftige Monokelkobra aus einem Terrarium entkommen war, den leichtfertigen Verkauf von giftigen Tieren – vor allem auf Börsen, Ausstellungen und im Internet. „Der Verkauf von Giftschlangen an private Tierhalter ist unverantwortlich“, sagt ZZF-Präsident Klaus Oechsner. Der Berufsverband des deutschen Zoofachhandels hat sich bereits 1991 in seinem Grundsatzprogramm gegen eine Haltung von gefährlichen und für die Heimtierhaltung ungeeigneten Tieren eingesetzt. In den „Heidelberger Beschlüssen“ verpflichten sich die ZZF-Mitgliedsbetriebe, keine für den Menschen gefährlichen Tiere in ihren Geschäften anzubieten.


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