Die Sozialpädagogin Ingrid Stephan leitet das Institut für soziales Lernen mit Tieren. Bild: Institut für soziales Lernen mit Tieren
Die Sozialpädagogin Ingrid Stephan leitet das Institut für soziales Lernen mit Tieren. Bild: Institut für soziales Lernen mit Tieren

IVH unterstützt Kongress zur Mensch-Tier-Beziehung

Mit Unterstützung des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) stehen der 27. und 28. November im Zeichen der Mensch-Tier-Beziehung: Beim Kongress „Für alle Felle – aus Erfahrung wird Evidenz“ diskutieren in der niedersächsischen Wedemark Fachleute aus Wissenschaft und Praxis den Status Quo und die Zukunft des tiergestützten Einsatzes in verschiedenen Berufsfeldern.

Tierische Begleiter sind aus dem Berufsalltag vieler Fachkräfte aus Bereichen wie Pädagogik, sozialer Arbeit, Psychologie oder Physiotherapie nicht mehr wegzudenken. Hunde, Kaninchen und andere Heimtiere, aber auch Schafe, Hühner und Schnecken unterstützen seit Jahrzehnten den Umgang mit Schülern, Klienten und Patienten – mit teils beeindruckenden Erfolgen. 

Welche neuen Ideen und Ansätze dabei entstanden sind und wie der Wissenstransfer von Forschung zu Praxis funktioniert, soll bei der Tagung des Instituts für soziales Lernen mit Tieren diskutiert werden. „Wir möchten mit unserer Veranstaltung eine Plattform bieten, auf der sich Fachkräfte vernetzen und inspirieren lassen können“, sagt Ingrid Stephan vom Institut für soziales Lernen mit Tieren. Das Programm reicht von innovativen Fallbeispielen aus der Praxis über den Umgang mit Herausforderungen im Alltag der tiergestützten Intervention bis hin zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und aktuellen Forschungsfragen.

„Heimtiere spielen eine wichtige und wohltuende Rolle im Alltag von Millionen Tierbesitzern – sowohl in der privaten Heimtierhaltung als auch in verschiedenen sozialen, pädagogischen und therapeutischen Berufsfeldern“, sagt Dr. Katrin Langner, Geschäftsführerin des IVH. „Wir freuen uns daher, diesen wichtigen Kongress zu unterstützen und damit den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu fördern.“

Die Vorträge sind auch über einen Onlinezugang abrufbar. Hier geht`s zur Anmeldung