Anfang 2026 brachte Das Futterhaus mit Landeva seine elfte Eigenmarke auf den Markt. Bild: Das Futterhaus
Anfang 2026 brachte Das Futterhaus mit Landeva seine elfte Eigenmarke auf den Markt. Bild: Das Futterhaus

Das Futterhaus behauptet sich mit stabilen Geschäftszahlen

Das Futterhaus setzt in einem weiterhin wirtschaftlich angespannten Marktumfeld ein starkes Signal: Das familiengeführte Franchiseunternehmen investiert 2025 massiv in die Digitalisierung seines Geschäftsmodells und behauptet sich zugleich mit stabilen Geschäftszahlen.

Während Teile des Handels in einem stagnierenden Marktumfeld defensiv agieren, setzt Das Futterhaus auf strukturelle Weiterentwicklung und umfassende Systemmodernisierung. „Der Gesamtsystemumsatz lag trotz des wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds 2025 mit 574 Mio. Euro minimal unter Vorjahresniveau. Ein gutes und solides Ergebnis“, erklärt Geschäftsführer Andreas Schulz. Das Geschäft in Österreich entwickelte sich leicht positiv auf 58 Mio. Euro. „Wir richten unser Unternehmen konsequent auf Wachstum aus. Gleichzeitig beweist unser resilientes Geschäftsmodell, dass wir auch in herausfordernden Zeiten Stabilität sichern können.“

Mit der Eröffnung von zwölf Märkten in Deutschland wurde das Standortnetz erweitert. Die Eröffnung neuer Standorte wird im laufenden und kommenden Jahr eine nachgelagerte Rolle spielen. „Angesichts der Marktbedingungen müssen Märkte heute anders bewertet werden. Das bedeutet auch, sich gegebenenfalls von einzelnen Standorten zu trennen, um langfristig nachhaltig und profitabel zu wachsen. Gleichzeitig sehen wir in der Schließung branchenfremder Geschäfte die Chance für attraktive, neue Das Futterhaus-Standorte.“

Ein zentraler strategischer Schwerpunkt ist die konsequente Digitalisierung des Geschäftsmodells. „Unsere Kundinnen und Kunden erwarten moderne Ansprache und Flexibilität beim Einkauf. Insbesondere den Ausbau der digitalen Kanäle treiben wir konsequent voran, ebenso wie den Ausbau unserer Services durch Kooperationen, wie mit der HanseMerkur oder den HaustierDocs“, erklärt Schulz.

Im Februar 2025 ging der Das Futterhaus-Onlineshop an den Start. „Schon jetzt lassen sich positive Effekte für unser stationäres Geschäft ablesen“, so Schulz. „Wir haben die vergangenen Monate genutzt, um die Prozesse im Onlinegeschäft zu optimieren. Unter anderem wurden die Sortimentsstruktur geschärft und die Nutzerführung weiterentwickelt.“ Die Das Futterhaus-App habe sich in kürzester Zeit zum wichtigsten Kommunikationsmittel entwickelt und gewinne mit aktuell über einer Million Usern weiter an Bedeutung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gezielten Ausbau der Eigenmarken. Anfang 2026 brachte Das Futterhaus mit Landeva seine elfte Eigenmarke auf den Markt. „Erfolgreiche Sortimentsentwicklung ist für uns die Kombination von frequenzbringenden Industriemarken und margenstarken Eigenmarken“, so Schulz. „Wir möchten und werden unseren Kunden auch in Zukunft starke Markenartikel bieten.“

Neben der Weiterentwicklung der Kundenschnittstellen investiert das Unternehmen intensiv in interne Prozesse. 2025 wurden unter anderem der Rollout einer neuen Warenwirtschaft gestartet, ein modernes Kassensystem eingeführt sowie zusätzliche digitale Tools zur Prozessoptimierung ausgerollt. Diese Maßnahmen steigern Effizienz, Transparenz und Steuerungsfähigkeit im gesamten System – von der Zentrale bis in die Märkte.

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