Was kostet Hundehaltung?
Für 45 Prozent der Hundehalter in Deutschland sind die tatsächlichen Kosten ihres Hundes höher ausgefallen, als sie es ursprünglich erwartet haben. Dies zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des Marktplatzes für Tierbetreuung Rover, zu der im August rund 1.000 Hundehalter befragt wurden.
Besonders der Start ins Hundeleben schlägt oft stärker zu Buche als gedacht: Bei über der Hälfte der Befragten (52 Prozent) lagen die gesamten Anschaffungs- und Startkosten bei 500 Euro oder mehr, bei knapp 15 Prozent sogar 2.000 Euro oder mehr. Dabei nennen 78 Prozent die Anschaffung selbst, also Kaufpreis oder Schutzgebühr als größten Posten, 72 Prozent die Erstausstattung wie Bett, Leine oder Näpfe. Für 65 Prozent waren die ersten tierärztlichen Untersuchungen der größte Kostenfaktor bei der Neuanschaffung.
Trotz steigender Kosten bleibt die Verbundenheit zum Hund groß: 35 Prozent würden bei den Ausgaben für ihren Hund grundsätzlich nicht sparen, viele würden stattdessen eher bei den eigenen Luxusausgaben kürzen. 84 Prozent würden beim Futter nicht sparen, 76 Prozent nicht bei Tierarztkosten. Wird gespart, dann eher an anderer Stelle: bei Zubehör und Spielzeug (38 Prozent), bei Betreuung (22 Prozent) oder bei Training beziehungsweise Hundeschule (22 Prozent).
Bei der Frage nach den geschätzten monatlichen Gesamtkosten verteilen sich die Antworten breit: 36 Prozent geben 50 bis unter 100 Euro an, 26 Prozent 100 bis unter 150 Euro, 18 Prozent 150 bis unter 200 Euro. Innerhalb dieses Budgets sind es vor allem drei Bereiche, die den Alltag prägen: Futter und Leckerlis: am häufigsten genannt wird ein Betrag von 40 bis unter 60 Euro pro Monat (30 Prozent), Versicherung und Hundesteuer: 29 Prozent der Befragten zahlen hierfür 10 bis unter 20 Euro monatlich sowie Betreuung: für 73 Prozent der Befragten fällt hierfür monatlich nichts an.