Haustierhaltung wird smart
Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom nutzt aktuell fast ein Drittel der Heimtierhalter (32 Prozent) mindestens ein smartes Gerät für ihr Tier. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) ist dabei der Auffassung, dass smarte Geräte den Alltag mit Haustieren erleichtern. Fast 4 von 10 (39 Prozent) finden, dass es solche Geräte leichter machen, das Tier im Bedarfsfall auch mal allein zu lassen. Knapp ein Drittel (31 Prozent) ist zudem der Meinung, sie könnten damit Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Tiere besser im Blick behalten.
Am weitesten verbreitet sind GPS-Tracker: 13 Prozent nutzen sie bereits. Intelligente Trinksysteme kommen bei 12 Prozent zum Einsatz, smarte Spielzeuge bei 9 Prozent. Eine smarte Haustierklappe nutzen 6 Prozent, 5 Prozent überwachen ihr Tier per Kamera. Smarte Fütterungssysteme kommen bei 4 Prozent zum Einsatz, selbstreinigende Tierklos bei 3 Prozent.
Jeweils gut ein Viertel (26 Prozent) kann sich vorstellen, einen GPS-Tracker oder ein intelligentes Trinksystem zu nutzen. Bei selbstreinigenden Tierklos sind es 28 Prozent. Eine smarte Haustierklappe kommt für 23 Prozent infrage, smartes Spielzeug für 18 Prozent. Ein smartes Fütterungssystem können sich weitere 11 Prozent vorstellen, eine Kamera zur Haustierüberwachung 6 Prozent.
Gleichzeitig gibt es auch Vorbehalte: 63 Prozent der Haustierbesitzer finden es falsch, die Pflege von Haustieren zu automatisieren. 56 Prozent sind der Ansicht, dass durch smarte Geräte die Nähe zwischen Mensch und Haustier verloren geht.
Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden mehr als 1.000 Personen in Deutschland befragt, darunter 436 Hautierbesitzer.