Der Trend geht zum kleineren Vierbeiner
Zehn Millionen Hunde lebten im vergangenen Jahr in 8,3 Millionen Haushalten in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer haushaltsrepräsentativen Erhebung, die das Marktforschungsinstitut Skopos für den Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) und den Zentralverband der Heimtierbranche (ZZF) durchgeführt hat. Dabei zeigen die aktuellen Zahlen, dass kleinere Hunde besonders beliebt sind.
Mit einem Anteil von 43 Prozent waren Mischlinge auch 2025 die mit Abstand häufigsten Hunde in deutschen Haushalten. Viele Halter schätzen ihre Vielfalt, ihre individuellen Charaktere und die große Varianz an Größen und Temperamenten.
Hinter den Mischlingen folgen mehrere bekannte Rassen nahezu gleichauf. Der Labrador Retriever, der Deutsche Schäferhund und der Chihuahua kommen jeweils auf einen Anteil von rund fünf Prozent. Auch 2024 gehörten diese Rassen schon zu den Favoriten. Der Anteil an Schäferhunden hat sogar noch etwas zugenommen.
Ein deutlicher Trend zeigt sich bei der Größe der Hunde. Rund ein Drittel aller Hunde in Deutschland fällt in die Gewichtskategorie zwischen fünf und zehn Kilogramm, beispielsweise der Jack Russell Terrier. Diese Zahl bleibt seit einigen Jahren stabil. Der Anteil großer Hunde mit einem Gewicht von mehr als 26 Kilogramm, also etwa Labrador und Schäferhund, ist hingegen rückläufig. Vor fünf Jahren gehörte ein Viertel der Hunde in diese Gewichtsklasse, jetzt sind es nur noch 19 Prozent.
Die kleinsten Hunde unter fünf Kilogramm machen hingegen nur acht Prozent aller Hunde in Deutschland aus. Dazu zählt neben dem Chihuahua auch der Yorkshire Terrier.