Die Sagaflor rechnet in ihrer Heimtiersparte mit einem leichtem Minus in 2025. Bild: Sagaflor
Die Sagaflor rechnet in ihrer Heimtiersparte mit einem leichtem Minus in 2025. Bild: Sagaflor

Heimtiersparte im Minus

Auf der Pressekonferenz, die im Rahmen der PRO garten & tier im September in Kassel stattfand, fällt die Bilanz von Sagaflor-Vorstandssprecher Peter Pohl im Jahresrückblick gemischt aus: „Die erhoffte Stimmungsaufhellung ist nicht eingetreten. Bürokratiehemmnisse erschweren nach wie vor Expansionsvorhaben, und auch wir beobachten eine Kaufzurückhaltung auf Endkundenseite.“ Als größte Herausforderung für den Fachhandel nennt Pohl die Neukundengewinnung. „Die Frequenz im Geschäft zu erhöhen, ist heute die zentrale Aufgabe. Sortimente, Qualität, Preis, Präsentation und Erlebnis sind längst keine klaren Wettbewerbsvorteile mehr, sondern Grundvoraussetzungen, die erfüllt werden müssen“, betont Pohl. Um die Partner zu entlasten, setzt die Sagaflor intern klare Schwerpunkte: „Prozesse mit niedriger Wertschöpfung fahren wir zurück, um uns auf die Leistungen zu konzentrieren, die nachweislich die Bilanz des Partners verbessern.“

Die Gesamteinschätzung fällt entsprechend vorsichtig aus: „Die Marktstimmung ist derzeit verhalten, doch sehen wir bei der Sagaflor und ihren Partnern klare positive Perspektiven am Horizont“, so der Vorstandssprecher. Die grüne Sparte der Sagaflor “werde wohl eine schwarze Null oder ein leichtes Plus machen.” Das sei in diesem volkswirtschaftlichen Umfeld ein gutes Ergebnis. Die Heimtiersparte demgegenüber werde das Jahr wohl mit im Durchschnitt minus 3 Prozent abschließen, mit unterschiedlichen Rückgängen in verschiedenen Warengruppen. Pohl: “Speziell das Segment Zubehör leidet.”