Vermeintlich lustige Tiervideos im Netz sind für die betroffenen Tiere nicht immer vergnüglich. Bild: Adobe Stock

Tierleid in Social Media Posts erkennen und vermeiden

Am Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover findet derzeit die über einjährige empirische Studie „Umgang mit Haustieren in den sozialen Medien“ statt.

An der online durchgeführten Auftaktveranstaltung hierzu, am 27. Oktober, nahmen branchenübergreifend über 200 Personen teil – Forschende, Tierärzte, Juristen und Journalisten ebenso, wie Petfluencer, Firmen- und Organisationsvertreter aus der Heimtierbranche.

Nach der Vorstellung des Projekts bzw. erster Zwischenergebnisse verhalfen Vorträge dazu, die Praktiken, Logiken und sozialen Formationen in Sozialen Medien besser zu verstehen, Tierleid in den Sozialen Medien zu erkennen sowie die tierschutzrechtliche sowie philosophisch-tierethische Einordnung von Tiervideos zu überblicken. Die Welttierschutzgesellschaft (WTG) informierte ferner über ihre Kampagnenarbeit in Sozialen Medien (#StopptTierleid).

Abschlussdiskussion und Ausblick des hochkarätigen, wachrüttelnden Treffens warfen gemeinsam die Frage auf, wie Tierärzteschaft, Lehrerschaft, Heimtierbranche und anderweitige Beteiligte zur Vermeidung von Tierleid-Darstellungen in Sozialen Medien wirksam beitragen können. Erster Schritt: Teilnahme an der Umfrage. Darüber hinaus ist DAS BRANCHEN forum im unmittelbaren Austausch mit den Verantwortlichen der Studie, PD Dr. Michaela Fels und Alina Stumpf, um ihrem Anliegen in der Heimtierbranche zu wirksamer Präsenz zu verhelfen.