Die Avatare geben auf Grundlage hinterlegter Datenbanken voller Sach- und Fachinformationen in vielerlei Anwendungen bereits Antworten auf jedwede ihnen gestellte Fragen. Bild: goPETS
Die Avatare geben auf Grundlage hinterlegter Datenbanken voller Sach- und Fachinformationen in vielerlei Anwendungen bereits Antworten auf jedwede ihnen gestellte Fragen. Bild: goPETS

Wenn Hündin Luna Frauchen das Futter erklärt

Am PoS, im Netz, bei Schulungen – anstelle von Personen, leisten zunehmend Avatare die erforderliche Informations-, Beratungs- und Aufklärungsarbeit. Geduldig, freundlich, urlaubslos, krankheitsfrei – 24/7, 365/12. Avatare, diese digital erzeugten Abbilder tatsächlicher Menschen. Wahlweise digital designte, programmierte, für den Verwendungszweck idealisierte Personenbilder. Am einfachsten entsteht ein Avatar mit der digitalen filmischen Aufnahme einer Person – seines Aussehens und seines Auftretens, seiner Gestik, Mimik und Stimme. Digitaltechnisch aufbereitet, entsteht danach jener künstliche Charakter, der nun dazu imstande ist, technisch zu kommunizieren. Einer Person ähnlich, mit mutmaßlich gleichem Auftreten, gleicher Gestik, Mimik und Stimme. In Echtzeit. In beliebigen Sprachen. Ein sympathischer Antwortgeber, der seine Sprachausgabe aus denjenigen Quellen speist, die man ihm im Studio angelernt hat: Jemand fragt den Avatar etwas – der antwortet Inhalte aus seinem vorbereiteten Fundus. „Die Inhalte für alle Aussagen gibt der Auftraggeber vor“, erläutert Lara Dörner. Das stelle sicher, dass der Avatar keine Aussagen treffe, die vom Kunden nicht autorisiert seien. Dörner, Mitgründerin von goAVA und inzwischen auch goPETS, leitet ein 30 Mann starkes Team von Mitarbeitern, die eben diese Avatartechnik vorantreiben und verfeinern, wie sie in über 100 potenziellen Sprachen nutzbar ist. Auf dem Desktop oder Laptop, dem Tablet, dem Smartphone oder in der Holobox.

Avatartechnik ist eine Technologie, die das Potenzial hat, die nächste Stufe der digitalen, polyglotten Kommunikation zu erklimmen. Die von Dörner & Team entwickelten Avatare geben in vielerlei Anwendungen bereits Antworten auf jedwede ihnen gestellte Frage, auf Grundlage vom Kunden hinterlegter Datenbanken voller Sach- und Fachinformationen. „Das stellt Marken- bzw. Unternehmenskonformität sicher. Anders als bei der Nutzung offener Datenbanken, Gemeingutdatenbanken wie ChatGPT, Claude oder Perplexity, die Avatare aktuell möglicherweise noch zu bis zu rund 45 Prozent Falschaussagen oder Fantasieantworten ausspucken lassen können“, so Dörner.

Lara Dörner sagt: „Mit goPETS durchbrechen wir jetzt auch die Barrieren der digitalen Kommunikation in der Heimtierbranche. Weil goPETS jedwede Informationen verlässlich und verständlich vermittelt. Einfach via Sprachsteuerung.“ Das Besondere für die Heimtierbranche: Ein Avatar muss kein Mensch sein. Es kann auch ein Hund, eine Katze oder sonst ein Tier sein. Der Pet-Avatar wird nach einem lebenden Vorbild gestaltet, mit einem Sprachprofil ausgestattet und erklärt fortan jedem Fragesteller seine (Marken)Antworten. Ein Markenavatar kann auch ein vorhandenes Marken-Maskottchen sein. Sogar auf den einzelnen Tierhalter individualisierbar ist ein Pet-Avatar. Dann, wenn statt eines Marken-Avatars einer nach Abbild des Kundentieres erstellt wurde.

Avatartechnologie á la goPETS ist eine Form der Unternehmens-, Marken- und Kundenkommunikation, die weitaus emotionaler und damit bindender einsetzbar ist als bisheriger Servicestandard wie „FAQs“. Dörner: „Es gibt so viel Tiernahrung, Nahrungsergänzer, Spezialfuttermittel, Ausstattung- und Zubehörartikel, die ihrerseits noch einmal auf die Vielfalt der individuellen Lebenssituationen von Menschen und ihren Tieren treffen, bei der KI für Überblick sorgen und dazu individuelle Auskunft geben kann. Denken Sie einmal an die Komplexität der Aquaristik. Weil digital jederzeit verfügbar, kann der Nutzer gewünschte Infos dann abrufen, wenn es ihm am besten passt. Der Handel kann seinen Kunden dazu entweder eine Stele im Markt anbieten oder ihn mithilfe eines QR-Codes mit dem goPETS-Avatar auf dem Server verbinden.“