ZZF-Symposium zum Thema „Aquatische Heimtiere“
Am 19. und 20. November lädt der Zentralverband der Heimtierbranche (ZZF) gemeinsam mit dem Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT), dem Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) und dem Arbeitskreis „Zoofachhandel & Heimtiere“ der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) zum ZZF-Symposium nach Hannover ein.
Mit seinem Programm „Amphibien, Fische & Wirbellose – aquatische Heimtiere“ vermittelt das Symposium aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und bringt außerdem praktische Erfahrungen aus Tiermedizin und Handel zusammen. Die Vorträge im Convention Center des Messegeländes in Hannover werden insbesondere Haltungsbedingungen, Tiergesundheit sowie Aspekte zum Tierwohl beleuchten.
Was Tierärzte und Halter über kranke Fische wissen müssen und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen sie treffen sollten, erläutert Dr. med. vet. Sandra Lechleiter, Fachtierärztin für Fische von Fischcare.
Lange wurde kontrovers diskutiert, ob Fische überhaupt Schmerz empfinden oder nur reflexartig reagieren. Was sich daraus für die Haltung und das tierärztliche Handeln folgern lässt, erklärt Dr. Henrike Seibel (Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte Medizintechnik IMTE). Dem Thema „Stress bei Fischen“ widmet sich Dr. Verena Jung-Schroers (Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Abteilung Fischkrankheiten und Fischhaltung).
In ihrem Vortrag zu Tierseuchen zeigt Dr. Julia Bauer vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit den rechtlichen Rahmen mit Meldepflichten und Maßnahmen im Bereich des Handels auf.
Das „Heimtier des Jahres 2026“ und andere kleine Frösche stehen bei Prof. Dr. Tobias Eisenberg vom Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) im Fokus: Wie die Haltung von Molchen und Salamandern tiergerecht umgesetzt werden kann, führt Amphibien-Experte Jens Crueger vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) in seinem Vortrag aus. Lucas Müller, Betreiber von GarnelenTv, spricht über Garnelen.
Was für Zierfischhandlungen aus Perspektive des betreuenden und amtlichen Tierarztes wichtig ist, veranschaulicht Dr. Stefanie Krohn vom Zoo Krefeld.